Kauf auf Rechnung mit BillPay

 

Was bedeutet Kauf auf Rechnung mit BillPay?

BillPay ist ein Zahlungsdienstleister, der Kauf auf Rechnung (und auch die Bezahlung per Lastschrift und Ratenzahlung) für Online Shops abwickelt. Wenn man also in einem Shop den Kauf auf Rechnung über BillPay als Zahlungsmöglichkeit wählt, muss der Rechnungsbetrag nicht an den Online Shop bezahlt werden, sondern an BillPay.

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Wie funktioniert Kauf auf Rechnung über BillPay?

  1. Artikel in den Warenkorb legen
  2. Zur Kasse gehen
  3. BillPay Rechnungskauf als Zahlungsart auswählen (keine zusätzliche Anmeldung erforderlich)
  4. Bestellung abschließen
  5. Die Rechnung erhält man (abhängig vom jeweiligen Shop) per e-mail oder mit der bestellten Ware.
  6. Rechnungsbetrag innerhalb des Zahlungsziels (abhängig vom Shop 20 oder 30 Tage) an BillPay überweisen.
  7. Fertig

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Wie funktioniert der Rückversand bzw. Widerruf bei BillPay Rechnungskauf?

  1. Retoure beim Online-Shop anmelden (Anweisungen des Shops beachten)
  2. Paket versenden
  3. Sobald der Shop die Rücksendung erhalten hat, wird die Rechnung von BillPay aktualisiert
  4. Bei Teilrücksendungen den verbleibenden Rechnungsbetrag überweisen
  5. Fertig

Achtung: Wenn BillPay bis zum Ablauf des Zahlungsziels keine Rücksende-Bestätigung des Shops erhalten hat, sollte man sich auf jeden Fall an den BillPay Kundenservice wenden, da sonst Mahngebühren anfallen könnten.
Tipp: Mit der beim Einkauf angegbenen e-mail Adresse und der BillPay-Bestellnummer können Sie sich im BillPay Kundenbereich einloggen und dort das Zahlungsziel um 5, 30 oder 60 Tage verlängern, oder auch auf Ratenzahlung in 3, 6 oder 12 Monatsraten wecheln. Allerdings werden dafür Service- bzw. Wechselgebühren verrechnet.

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Konditionen zu Maximalbetrag, Zahlungsziel und Mahnwesen

Bei BillPay gibt es keinen festen Maximalbetrag, bis zu welchem Kauf auf Rechnung grundsätzlich genutzt werden kann. Für jeden Kunden wird zunächst vor allem abhängig von der Bonität (Schufa-Score u.a.) ein individuelles Kreditlimit festgelegt. Bei weiteren Käufen ist dieses zunehmend von der eigenen Zahlungshistorie abhängig – slso davon, ob man Rechnungen in der Vergangenheit pünktlich bezahlt hat und ob aktuell noch Rechnungsbeträge offen sind. Das gilt für alle Bestellungen, bei denen die Zahlung über Billpay und wohl auch Klarna (da BillPay zu Klarna gehört) ausgewählt wurde. Wenn man also offene Rechnungen von Billpay oder Klarna aus einem Shop hat, wird der Einkaufsrahmen auch bei anderen Shops entsprechend reduziert, die den Kauf auf Rechnung über eines dieser Unternehmen abwickeln.

Das Zahlungsziel kann bei BillPay entweder 20 oder 30 Tage betragen, was dann vom jeweiligen Shop abhängig ist. Im BillPay Kundenbereich besteht die Möglichkeit, das Zahlungsziel um 5, 30 oder 60 Tage zu verlängern. Allerdings werden dafür Gebühren verrechnet, deren Höhe sich nach der ausgewählten Option richtet (aktuell € 2,50 für 5 Tage, € 10,00 für 30 Tage und € 15,00 für 60 Tage).

Außerdem gibt es im Kundenbereich die Möglichkeit, einen Rechnungskauf in Ratenkauf umzuwandeln. Mit dem Teilzahlungsmodell PayLater können sie so Ihre Rechnung in 3, 6, 12 oder 24 Monaten bezahlen. Dafür wird eine einmalige Gebühr fällig. Diese beträgt bei 3 Moantsraten 3% vom Kaufpreis, bei 60 Monaten 6% vom Kaufpreis, bei 12 Monaten 12% und bei 24 Monaten 18%, wobei bei einer Laufzeit von 24 Monaten die Gebühren auf die erste und die letzte Rate verteilt werden. Bei allen anderen sind die vollen Gebühren jeweils mit der ersten Rate fällig.

Die erste Mahnung wird bei BillPay direkt bei Ablauf des Zahlungsziels versendet, wobei auch gleich Mahngebühren in Höhe von € 1,20 verrechnet werden. Bezahlt man die Rechnung direkt nach der ersten Mahnung, empfehlen wird, beim Kundenservice anzurufen. In der Regel ist uist man hier kulant und erlässt die Mahngebühren. Wenn Sie sich allerdings nicht mit dem Kundendienst in Verbindung setzen, können weitere Mahnungen folgen, auch wenn lediglich noch die Mahnspesen offen sind. Wenn auch nach der zweiten Mahnung nicht bezahlt wird, wird die Forderung an ein Inkasso-Unternehmen übergeben, was dann in der Regel recht teuer kommt.

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Über BillPay

BillPay wurde Anfang 2010 von den Brüdern Alexander, Marc und Oliver Samwer mit Unterstützung einiger Investoren (allen voran der Holtzbrinck-Gruppe) gegründet. Im Oktober 2013 wurde BillPay dann von der britischen Finanzgruppe Wonga übernommen. Neben dem Kauf auf Rechnung bietet BillPay auch die Abwicklung von Ratenkauf und dem Kauf per Lastschrift als Dienstleistung an, die jedoch von deutlich weniger Shop in Anspruch genommen werden. Im Laufe der Jahre expandierte BillPay auch nach und nach in die Schweiz und nach Österreich, sodass auch Kunden in diesen Ländern nun die meisten von BillPay angebotenen Zahlungsarten nutzen können. Allerdings können Kunden aus Österreich dennoch nicht in allen Shops, die Kauf auf Rechnung über BillPay anbieten, diesen Service nutzen. Das liegt daran, dass viele Shops mit BillPay nur einen entsprechenden Vertrag für deutsche Kunden abgeschlossen haben, und Kauf auf Rechnung in diesen Fällen dann auch nur deutschen Kunden angeboten werden kann. Bei den auf Rechnungskauf.at gelisteten Shops können Sie jedoch davon ausgehen, dass der Rechnungskauf auch österreichischen Kunden zur Verfügung steht.

Im Frühjahr 2017 wurde BillPay von Klarna übernommen.

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